Das Projekt

Das Projekt  „Peer-Mediation im Schulalltag" richtet sich an sämtliche Luxemburger Sekundarschulen, die Interesse haben, sich zu engagieren und Mediation als einen Baustein im Gesamtprozess schulinterner Gewaltpräventionsmaßnahmen zu integrieren.

Schulintern wird über das Projekt „Peer-Mediation im Schulalltag“ die gesamte Schulgemeinschaft angesprochen, d.h. die Schulleitung, der Lehrkörper, die SPOS-Mitarbeiter/innen, das technische und administrative Personal, die Schüler und Schülerinnen sowie die Eltern.

Im Speziellen richtet sich die Peer-Mediation an Schüler/innen und nicht an Konflikte zwischen Lehrkörper und Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen, Lehrer/innen und Lehrer/innen, etc …, d.h. die jugendlichen Peer-Mediator/innen sollen im Konfliktfall ausschließlich zwischen Schüler/innen (Konfliktparteien) vermitteln.

Damit dies gelingen kann, gilt es innerhalb der Schule eine Peer-Mediationsgruppe zu etablieren, die zusammengesetzt ist aus:

  1. Peer-Mediator/innen, die sich aus eigens dazu ausgebildeten Schülern und Schülerinnen  zusammensetzen
  2. einem Begleitteam – in der Fortsetzung als Coaches bezeichnet – das die jugendlichen Peer-Mediator/innen in ihrer Mediationsarbeit innerhalb der Schule unterstützt. Das Team der Coaches kann aus engagierten und interessierten Personen innerhalb der Schule bestehen, wie Lehrern und Lehrerinnen, Mitarbeiter/innen des SPOS sowie engagierten Eltern.

„Peer-Mediation im Schulalltag“ ist ein Projekt des Ministère de l‘Éducation nationale, de l'Enfance et de la Jeunesse (SCRIPT et SNJ). Neben den Ausbildungen für Coaches und Jugendliche, wird den Projektschulen auch externe Schulbegleitung angeboten.

Die Projektleitung (SCRIPT/SNJ) trifft sich regelmäßig mit den externen Projektmitarbeiter/innen in der so genannten Projektarbeitsgruppe (PAG), in der die Erfahrungen der einzelnen Schulen zusammengetragen und weiterentwickelt werden.

Ebenso wird 2x pro Schuljahr ein Projektbeirat einberufen, an dem sich alle Projektschulen untereinander und mit den PAG-Vertreter/innen austauschen können.