Was ist Peer-Mediation?

Was ist Mediation?

Mediation ist ein Verfahren für konstruktive Konfliktlösung, welches heute in vielen Bereichen angewandt wird (Wirtschaft, Politik, Umwelt, Familie, Schule).

Wörtlich übersetzt bedeutet Mediation „Vermittlung“. Bei einer Mediation versuchen die Konfliktparteien freiwillig und unter der Leitung eines neutralen Dritten (= Mediator/-in), eine einvernehmliche und tragfähige Lösung ihres Konfliktes zu finden.

Mediation ist zukunftsorientiert, d.h. das vorhandene Problem wird aufgearbeitet, vor allem wird aber nach einer fairen, realistischen und ausgewogenen Lösung für die Zukunft gesucht.

Die Wirksamkeit der Mediation beruht vor allem darauf, dass alle Beteiligten sich gerecht behandelt fühlen und Lösungen gefunden werden, die beide Seiten zufrieden stellen (Win-Win-Strategie).

Voraussetzungen für Mediation:

Damit das Mediationsgespräch erfolgversprechend durchgeführt werden kann, müssen auf Seiten der Konfliktparteien folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Sie müssen freiwillig am Mediationsgespräch teilnehmen. Niemand kann zu einer Mediation gezwungen werden!
  • Sie müssen grundsätzlich eine Einigung anstreben. Wo kein Wille, da kein Weg!
  • Sie müssen den/die Mediator/-in akzeptieren.
  • Sie müssen bereit sein, mitzuarbeiten und die Regeln des Mediationsgesprächs zu beachten.                      

(Auszug aus: Trainingsunterlagen für Peer-Mediatorinnen und Peer-Mediatoren)

 

Was ist Peer Mediation?

Das Verfahren, in dem Schüler und Schülerinnen als Mediator/-innen bei Konflikten zwischen anderen Schülern und Schülerinnen eingesetzt werden, wird als Peer-Mediation bezeichnet. (Peer-Group = Gruppe von Gleichaltrigen)

(Auszug aus: Trainingsunterlagen für Peer-Mediatorinnen und Peer-Mediatoren)