Das Projekt

Das Projekt „Peer-Mediation im Schulalltag“ richtet sich an alle Luxemburger Grund- und Sekundarschulen, die Interesse haben, Peer-Mediation als einen Baustein im Gesamtprozess der Schul(klima)entwicklung und schulinterner Präventionsmaßnahmen zu integrieren.

Mit dem Grundgedanken der Mediation als Konfliktlöseinstrument wendet es sich prinzipiell an die gesamte Schulgemeinschaft, d.h. an die Schulleitung, den Lehrkörper, Mitarbeiter/innen des SePAS und Service éducatif, technisches und administratives Personal, Schüler und Schülerinnen sowie an die Eltern.

Im Speziellen wendet sich das Projekt „Peer-Mediation im Schulalltag“ potentiell an alle Schüler/innen. Einerseits an diejenigen, die sich zu Peer-Mediator/innen ausbilden lassen und andererseits an die Schüler/innen, die Peer-Mediation in Konfliktfällen in Anspruch nehmen können. Das sind jeweils entsprechend des schulspezifischen Konzeptes, alle Schüler/innen oder Schüler/innen einzelner Klassenstufen.

Peer-Mediation orientiert sich im Rahmen des hier angesprochenen Projektes ausschließlich an Konflikten zwischen Schüler/innen, bei denen im Konfliktfall Peer-Mediator/innen (= andere Schüler/innen) vermitteln. Konflikte zwischen Erwachsenen und Schüler/innen oder zwischen Erwachsenen sind nicht Zielobjekt des Projektes.

Durch die Ausbildung der Schüler/innen zu Peer-Mediator/innen erwerben diese umfangreiche Kompetenzen, die im Schulalltag wirken und den Umgang mit Konflikten verändern können. Daran kann die Wirkung des Projektes auch erlebt werden und nicht nur an der Anzahl der durchgeführten Mediationen.

Damit das Projekt gelingen kann, gilt es, innerhalb der Schule eine Projektgruppe „Peer-Mediation“ zu etablieren. Diese setzt sich zusammen aus:

  1. den Peer-Mediator/innen, also den Schülern und Schülerinnen, die eine entsprechende Ausbildung absolviert haben,
  2. sowie aus den Erwachsenen, die das Projekt als Coach oder Projektmitarbeiter/in begleiten.

(Auszug aus „Konzept ab 2015/2016“)

„Peer-Mediation im Schulalltag“ ist ein Projekt des Ministère de l‘Éducation nationale, de l'Enfance et de la Jeunesse (SCRIPT und SNJ). Neben den Ausbildungen für Erwachsene und Jugendliche wird den Projektschulen auch externe Schulbegleitung angeboten.

In vielfältigen Austauschformen werden die Erfahrungen aus den Schulen zusammengetragen und genutzt, um das Projekt weiter zu entwickeln. Die Projektleitung (SCRIPT/SNJ) trifft sich dazu regelmäßig mit externen Mitarbeiter/innen im Projekt (Trainer/innen und Schulbegleiter/innen) in der so genannten Projektarbeitsgruppe (PAG).